Brandschutz und Temperierung Schloss Rheinsberg

Das Schloss Rheinsberg ist ein bedeutendes Baudenkmal des Landes Brandenburg. Es wurde vor der Wiedervereinigung als Sanatorium genutzt. Dieser Status blieb im baurechtlichen Sinne auch nach der Nutzungsaufnahme des Schlosses als Museum bestehen. Das Schloss weist keine kriegsbedingten Zerstörungen auf und ist daher mit seinen vielen bauzeitlichen Zuständen sehr gut erhalten. Bei den vorgesehenen Maßnahmen Brandschutz und Temperierung Schloss Rheinsberg waren die denkmalerhaltenden Belange zwingend zu beachten.
Im Rahmen der vorgesehenen Baumassnahme sollte das Schloss brandschutztechnisch ertüchtigt werden und somit für eine Museumsnutzung geeignet sein. Hierzu wurden im Kellergeschoss Brandschutzunterdecken eingebaut, Kamine und Trassenführungen erneuert bzw. geschottet, Türen und Fenster abgedichtet und ertüchtigt sowie Teile der Gebäudeinstallation (insbesondere Elektro) erneuert. Darüber hinaus war aus konservatorischen Gründen im Rahmen der Baumassnahme vorgesehen eine feuchtegeführte Temperierung
der Museumsräume zu installieren.

Die Maßnahmen Brandschutz und Temperierung Schloss Rheinsberg wurden in sehr enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und Fachrestauratoren sowie den zugehörigen Kustoden, Kastellanen, Nutzern und Fachbereichen detailliert geplant. Da das Museum während der Bauzeit in Betrieb blieb, erfolgten die Arbeiten in sehr kleinen Abschnitten, unter besonderen Schutzvorkehrungen und unter ständiger direkter Abstimmung mit genannten Projektbeteiligten.

Auftraggeber: Stiftung preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Baubeginn: 09/2015, Fertigstellung: 05/2016

Leistungsumfang: LP 3 – 8 nach § 16 HOAI

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